Mit Ihrem Hersteller für Kunststoffteile möglich

Ein anspruchsvolles Projekt – der Wurstroller Caract

Sommerzeit ist Grillzeit – und damit auch Zeit für leckere Würstchen. Um deren appetitliche Zubereitung noch einfacher zu machen, kam unser Kunde, die Fa. Spexsis, auf die Idee des Wurstrollers Caract. Mit diesem ist es möglich, durch einfaches Rollen über die Wurst die Pelle gleichmäßig einzuschneiden und dadurch besonders knusprig zu machen. Für die Umsetzung der Idee vertraute das junge Unternehmen aus dem schwäbischen Erdmannhausen auf unsere langjährige Erfahrung als Hersteller hochwertiger Kunststoffteile: In enger Zusammenarbeit mit dem Kunden haben wir das anspruchsvolle Projekt zum Erfolg geführt.

Kunststoffteile-Hersteller und Entwickler in Kooperation

Der erste Entwurf sah drei unterschiedliche Teile vor, die zusammengebaut den Schneidroller Caract ergeben sollten. Eine Metallvariante wäre nicht wirtschaftlich herstellbar gewesen. Deshalb galt es, eine Schneidgeometrie zu entwickeln, die sich auch im Spritzguss umsetzen ließ. Mehrere Modelle und Varianten wurden getestet, um ein zufriedenstellendes Schneidergebnis zu erhalten. Gleichzeitig galt es zu berücksichtigen, dass für die Schneiden ebenfalls jeweils ein entsprechendes Spritzgusswerkzeug realisierbar sein musste. Auch hierzu wurden mehrere Muster gefertigt. Zum Einsatz kam dabei der 3D-Druck – immer häufiger ein Mittel, um Prototypen vollkommen ohne Werkzeugkosten zu erstellen und diese im Hinblick auf ihre Funktion und ihren Zusammenbau zu testen.

Spritzgusswerkzeug: Aus drei mach zwei

Immer noch stand das Problem im Raum, dass drei verschiedene Teile gefertigt werden mussten – und damit für jedes Teil ein eigenes Spritzgusswerkzeug. Um das Budget einzuhalten, gaben wir unserem Kunden deshalb die Empfehlung, das Mittelteil des Wurstrollers als Gleichteil auszuführen. Die Herausforderung hierbei bestand darin, einen Rastmechanismus zu entwerfen, der spiegelbildlich ineinander greift und eine sichere Verbindung der beiden Rollenhälften gewährleistet. Es folgten erneut mehrere Entwürfe und Modelle, um schließlich mit der finalen Variante das bestmögliche Ergebnis zu erzielen. Dadurch, dass dieser Entwurf ein Spritzgusswerkzeug weniger benötigte, also nur zwei statt drei, ließen sich die Werkzeugkosten um rund 30 Prozent im Vergleich zum ersten Entwurf reduzieren. Ein Erfolg, der nicht nur uns freut, sondern allen voran unseren Kunden.

Haben auch Sie ein Projekt, das Sie gemeinsam mit uns zum Erfolg führen möchten? Dann sprechen Sie uns, Ihren Hersteller hochwertiger Kunststoffteile, an. Wir sind gerne für Sie da und zeigen Ihnen, was technische Kunststoffe alles ermöglichen!